Ein Hingucker aus Leder, denn das Auge fährt mit - das Brooks-Design


Selbst wenn der Großteil aller Menschen ein Fahrrad „nur“ als Nutzgegenstand und Fortbewegungsmittel betrachtet, so kommt es bei der Wahl des geeigneten Rades auch auf das Aussehen an. So ist es umso nachvollziehbarer, wenn eingefleischte Fahrrad-Fahrer ein Gefühl für hübsche Linien und Formen entwickeln und somit eine ganz klare Vorstellung von ihrem persönlichen Begleiter haben.

Das ganz spezielle Design

An einem Sattel können selbstverständlich keine großartigen Veränderungen am Aussehen und dessen Form gemacht werden, da die Form von dem jeweiligen Verwendungszweck abhängt, den der Ledersattel erfüllen muss. Dennoch hat die Firma Brooks einen Weg gefunden, ihren Sätteln einen ganz eigenen Stil „aufzustempeln“ ohne, dass die Funktionalität vernachlässigt wurde.

Ein charakteristisches Merkmal eines Brooks-Ledersattels ist, wie es der Name schon sagt, das Aussehen des Leders. Allein die Tatsache, dass es sich um Kernleder handelt, spielt eine Rolle im Design. Selbst in dieser Grundeigenschaft gibt es jedoch Unterschiede, denn Brooks bietet fast jeden Fahrradsattel in verschiedenen Farbtypen an. Zusätzlich gibt es verschiedene Sättel mit groben oder mit glattem Leder.

Im Sattelrahmen können zusätzlich Unterschiede im Design gemacht werden, da es verchromte oder nicht-verchromte Federn gibt. Jedoch muss beim Kauf darauf geachtet werden, dass nicht jeder Sattel in unterschiedlichen Leder- oder Federfarben erhältlich ist.

Die Brooks-Eigenheiten

Selbstverständlich werden auch andere Anbieter von Ledersätteln unterschiedlichen Farb- und Federtypen in Angebot haben, doch gibt es einige Besonderheiten, die nur die Firma Brooks aufweist. Diese ganz besonderen Merkmale sind wie der Rest des Betriebes in einer über mehrere Jahrzehnte hinweg dauernden Tradition entstanden.

So ist das Schildchen am hinteren Ende des Sattels, auf dem der Name ‚BROOKS ENGLAND’ steht, seit Anbeginn der professionellen Produktion Bestandteil eines Sattels. Charakteristisch sind dabei die ineinander verschlungenen O’s im Namen. Schon der Brooks B66 Ledersattel, der seit 1927 produziert wird, war mit diesem besonderen Etikett versehen.

Die sichtbaren Nieten, die das Leder befestigen, verleihen den Sätteln einen ungemein traditionellen Charme. In der Summe verdeutlicht ein Brooks-Fahrradsattel durch das besondere Aussehen eben jene Eigenschaften, welche diese englische Firma vertritt: Höchste Qualität erzielt durch traditionell entwickelte Methoden.

Zusätzlich besitzt jeder Brooks-Ledersattel am Rand eine Art Stempel im Leder, der zeigt, zu welcher Brooks-Linie der Sattel gehört. So ist beispielsweise auf dem B66 der Stempel ‚Unique’ zu finden, auf dem Brooks Sattel Flyer hingegen ‚Classic’.

Das passende Zubehör

Damit ein Sattel zur gesamten Geltung kommt, sollte selbstverständlich ein passendes Fahrrad verwendet werden, auf dem der Ledersitz installiert wird. Doch auch weiteres Zubehör kann den Ledersattel ergänzen. So ist beispielsweise eine passende Haberland Ledertasche eine gute Ergänzung, die je nach Farbe und Form dem Fahrrad und dem Sattel angepasst werden kann.